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Brei, Fingerfood oder Baby Led Weaning – viele Eltern fragen sich zu Beginn der Beikost: Welcher Beikosttyp ist mein Kind? Die gute Nachricht: Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Oft zeigt erst das entspannte Ausprobieren, was zum eigenen Baby passt.
Umso schöner ist es, dabei auf Erfahrung und verlässliches Wissen zurückgreifen zu können. Genau deshalb freuen wir uns sehr über die Zusammenarbeit mit Hebamme Gabi Höher. Sie teilt in unserem Blog ab sofort wertvolle Impulse rund um Ernährung, Babyzeit und Familienalltag. Ihr erster Beitrag unterstützt Eltern dabei, den Beikoststart gelassen anzugehen, das eigene Kind besser zu verstehen und den passenden Weg ohne Druck zu finden.
Gabi Höher ist freiberufliche Hebamme im Emsland und begleitet Familien mit viel Erfahrung, Fachwissen und einem sicheren Gespür für das, was Eltern im Alltag wirklich brauchen. In ihren Beiträgen verbindet sie fundiertes Wissen mit einer nahbaren, verständlichen Sprache – praxisnah, unterstützend und ohne Druck.
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Mittlerweile begegnen uns verschiedene Möglichkeiten wie wir parallel zur Milch eine geeignete Beikost anbieten können. Ganz traditionell möchten viele mit Brei starten – oder doch lieber Fingerfood? BabyLedWeaning?
Probiere es aus und lass dich von deinem Kind überraschen!Gerade zu Beginn gilt es, das Essen im wahrsten Sinne erst einmal zu “begreifen“. Die ersten Mahlzeiten am Tisch ähneln eher einer spielerischen Situation: es gilt Farben und Konsistenzen zu beurteilen: Broccoli sieht aus wie ein kleiner Blumenstrauß! Möhren sind meistens orange und riechen auch ganz anders. Wenn dann auch etwas im Mund landet wird der Geschmack ebenfalls beurteilt.
Wie Babys Essen entdecken
Beim Brei bekommt auch das Baby einen Löffel um zu lernen, seine Motorik zu verfeinern und uns nachzuahmen! Trotzdem können wir parallel das gleiche Gemüse -und später natürlich vielfältiger- auch als pommesgroßes Fingerfood anbieten. Wichtig dabei ist die richtige Konsistenz; ich muss es einfach zwischen den Fingern zerdrücken können.
Welche Beikostform unser Baby dann bevorzugt, dürfen wir entspannt beobachten.
Vor allem die Beschäftigung mit dem Lebensmittel und das eigenständige Lernen und Ausprobieren ermöglicht auch uns eine Situation am Familientisch in der gemeinsam und gleichzeitig gegessen werden kann.
Wie schön, wenn auch alle anderen am Tisch so einen Broccolistrauß auf dem Teller haben oder Mama morgens zusammen mit mir ein leckeres Porridge isst! So kann Beikost richtig Spaß machen.
Individuelle Beikostberatung erhälst du auch bei deiner Hebamme oder Kinderäztin.
Beikost wird in der Regel ab dem Beikostalter eingeführt, wenn das Baby entsprechende Reifezeichen zeigt. Dazu gehören zum Beispiel Interesse am Essen, eine gute Kopfkontrolle und die Fähigkeit, mit Unterstützung aufrecht zu sitzen. Im Zweifel helfen Hebamme oder Kinderarzt bei der Einordnung.
Baby Led Weaning, kurz BLW, bedeutet übersetzt babygeleitete Beikost. Dabei nimmt das Baby weiche, geeignete Lebensmittel selbst in die Hand und entdeckt das Essen eigenständig, statt nur mit Brei gefüttert zu werden.
Ja, wenn geeignete Lebensmittel in der richtigen Konsistenz angeboten werden und das Baby beim Essen gut begleitet wird. Das Essen sollte weich genug sein, dass es sich leicht zwischen den Fingern zerdrücken lässt. Babys sollten beim Essen immer aufrecht sitzen und nicht unbeaufsichtigt essen.Text
Nein. Viele Babys profitieren von einem entspannten Mix. Brei und Fingerfood können gut parallel angeboten werden, solange die Lebensmittel altersgerecht, weich und sicher zubereitet sind.
Das zeigt sich oft erst im Ausprobieren. Manche Babys mögen gerne Brei, andere greifen lieber selbst zum Essen. Wichtig ist, das Kind aufmerksam zu beobachten und ohne Druck herauszufinden, womit es sich wohlfühlt.
Gut geeignet sind weiche, gegarte Gemüsestücke wie Brokkoli, Möhre oder Süßkartoffel in handlichen Stücken. Auch weiches Obst oder milde Getreidegerichte können je nach Entwicklungsstand passend sein. Entscheidend ist immer die weiche Konsistenz und eine sichere Form.
Das ist am Anfang ganz normal. Beikost startet oft spielerisch: anschauen, anfassen, riechen und probieren gehören genauso dazu wie das eigentliche Essen. Milch bleibt zu Beginn weiterhin eine wichtige Nahrungsquelle.
Überhaupt nicht. Gerade am Anfang gehört Kleckern, Matschen und Ausprobieren dazu. Essen ist für Babys zunächst auch ein sinnliches Lernen und nicht nur Nahrungsaufnahme.
Wenn du unsicher bist, dein Baby bestimmte Lebensmittel dauerhaft ablehnt, es körperliche Besonderheiten gibt oder du Fragen zur Entwicklung hast, ist eine individuelle Beikostberatung bei Hebamme oder Kinderarzt sinnvoll.