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"ANNI SCHAUT GENAUER HIN": 

Hefe

Hefe findet sich in nahezu jedem Lebensmittel Einzelhandel. Als sehr beliebtes Produkt zum Backen ist sie jedoch immer schnell vergriffen. Und wusstet ihr, dass Hefe aus etwa einer Milliarde (1.000.000.000) einzelner, lebender Zellen besteht?
Ganz schön viel los in so einem kleinen 42g-Hefe-Würfel!

Hefe ist an sich also ein kleiner, einzelliger Mikroorganismus, den man nur unter dem Mikroskop sehen kann. Biologisch gesehen gilt sie als Pilz. Und dieser Pilz kommt fast überall in der Natur vor. Was auch der Grund dafür ist, dass die Menschen ihre Lebensmittel schon seit vielen Jahrtausenden mit Hefe herstellen.

Unsere frische Hefe heutzutage ist allerdings eine spezielle Züchtung, die die Fermentation des Teiges unterstützt. Bei der Backhefe-Fermentation werden Kohlenhydrate (Zucker) in Alkohol und Kohlendioxid umgewandelt. Das Kohlendioxid lässt den Teig aufgehen. Der Alkohol verfliegt beim Backen und ist später im Gebäck nicht mehr vorhanden. Außerdem entstehen – quasi nebenbei – die hefeteigtypischen Aromastoffe.

Wir finden Hefe aber nicht nur bei Broten oder anderen Backwaren, sondern auch beim Fermentieren von Getränken oder beim Bier (Hefeweizen). Es gibt auch noch Zuckerhefe, Reinzuchthefe oder Weinhefen, die alle für verschiedene Vorgänge verwendet werden.

Und, wie bei allen „Superfoods“ in der Warenkunde, enthalten Hefepilze viele wichtige gesundheitsförderliche Nährstoffe und Vitamine, wie Vitamine B1, B2, B3, B5, B6, B12, B17, Biotine und Proteine. :-)

Kleiner Sidefakt: Frische Hefe kann man ohne weiteres einfrieren, vorausgesetzt, sie ist noch relativ frisch und war durchgängig gekühlt. Das Mindesthaltbarkeitsdatum sollte noch mindestens drei Wochen betragen. Dann ist Tiefkühllagerung für bis zu sechs Monate kein Problem. Es kann allerdings vorkommen, dass die Hefe beim Auftauen flüssig wird, dies hat aber keinen Einfluss auf die Triebleistung.

Noch ein toller Hefe-Fakt: Hefe ist umweltfreundlich! Die Hauptausgangsstoffe für die Hefeproduktion sind nachwachsende Rohstoffe aus Zuckerrüben und Zuckerrohr. Die weiteren Nahrungsquellen, die die Hefe zum Wachstum und zur Vermehrung benötigt, werden von der Hefezelle in hochwertige Proteine und weitere Zellbestandteile umgewandelt. Hefehersteller engagieren sich für den Umweltschutz. Sie haben die Entwicklung neuer Methoden zur Senkung des Energiebedarfs und des Wasserverbrauchs weit vorangetrieben und die Abfallproduktion minimiert.

Frische Hefe vs. Trockenhefe

Die Frischhefe gibt es im kleinen Würfeln und sie ist durch ihre starke Aktivität nur sehr kurz haltbar. Nach spätestens zwei Wochen im Kühlschrank wird sie bröselig und verliert ihre Triebkraft. Trockenhefe ist dasselbe nur in trockener Pulverform. Der frischen Hefe wird das Wasser komplett entzogen, sodass am Ende nur die Hefe selbst übrigbleibt. Das macht sie inaktiv und dadurch länger haltbar. Ein Gramm Trockenhefe kannst du mit der Triebkraft von etwa drei Gramm Frischhefe vergleichen. (Auf der Verpackung steht das Verhältnis zu Trockenhefe immer mit drauf)

Die Joghurt-Kruste

Zutaten
350 g Vollkorn-Weizenmehl
150 g Vollkorn-Roggenmehl
100 g Naturjoghurt, 3,8% Fett
2 EL weißer Balsamico
2 TL Salz
2 TL Honig, alternativ Ahornsirup
240 g warmes Wasser, nicht heißer als 40 Grad
10 g frische Hefe
Öl, zum Fetten

Zubereitung
Alle Zutaten, bis auf Wasser und Hefe, in eine große Rührschüssel geben. Anschließend die Hefe in dem warmen Wasser auflösen und zum Mehlgemisch geben. Mit dem Knethaken in ca. 3-5 Minuten zu einem glatten Teig kneten lassen. Die Teigkugel mit Mehl bestäuben und mit einem waremen, feuchten Tuch abgedeckt 90 Minuten gehen lassen, gerne an einem warmen Ort. (Nicht heißer als 40 Grad, sonst stirbt die Hefe!) Eine Form mit Deckel fetten und mehlen – z.B. Römertopf, Gusseiserner Topf, Backform mit Alufolienabdeckung oder ähnliches. Den Backofen auf 240 Grad Ober/-Unterhitze vorheizen. Nach Ende der Gehzeit die Arbeitsfläche leicht mehlen und den Teig aus der Schüssel schieben. Mehrmals falten. Die rund geformte Teigkugel in die Form geben und mehrmals einschneiden. Mit Deckel auf unterster Schiene 50 Minuten backen. Nach 50 Minuten den Deckel abnehmen. Ist die Farbe des Brotes genehm, Form herausholen. Andernfalls noch 5 Minuten ohne Deckel weiterbacken. Das Brot auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und am besten noch lauwarm genießen (nicht abdecken, sonst wird die Krustre nicht so knusprig).

Guten Appetit :-)

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Dennis

Ich bin beim Bioboten im Kunden-Service und eure "Erste Hilfe" am Telefon. Im Newsletter stelle ich euch ein Lebensmittel immer etwas genauer vor. 

Für Anregungen oder Ergänzungen schreib mir gerne eine Mail an annchristin@biobote-emsland.de.

 

Liebe Grüße

Anni