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Flower Sprouts sind die Sorte Gemüse, die aussieht, als hätte jemand Rosenkohl und Grünkohl in die beste Version ihrer selbst verwandelt. Kleine Röschen, offen und fransig, grün mit manchmal einem Hauch Lila, fast zu schade zum Weggaren. Zum Glück geht’s schnell: kurz braten oder rösten, bis die Blätter an den Kanten knuspern. Dann kommt dieser Duft, den man im Winter einfach braucht: warm, herzhaft, ein bisschen nussig. Flower Sprouts sind nicht laut, aber sie machen Eindruck auf dem Teller und beim ersten Bissen.
Saison: Haupternte in Deutschland: November bis März (häufig Ernte bis Februar, teils bis März)
Herkunft: ursprünglich England, Züchtung durch Tozer Seeds
Züchtungsdauer: rund 15 Jahre traditionelle Züchtung
Marktstart: Launch als Kalettes ab 2010 (Herstellerangabe)
Haltbarkeit: im Gemüsefach etwa 1 Woche
Flower Sprouts sind Blumensprossen, eine Kreuzung aus Grünkohl und Rosenkohl, optisch wie kleine, offene Röschen mit gekräuselten Blättern.
Aromatisch und leicht nussig, oft milder als klassischer Rosenkohl.
Waschen, Strunk kurz kürzen und dann kurz braten, blanchieren oder im Ofen rösten, die Garzeit ist eher kurz.
Ja, fein gezupft oder geschnitten machen sie sich als Salat-Topping, am besten gut waschen und nicht zu grob lassen.
Im Gemüsefach im Kühlschrank lagern, dann halten sie ungefähr eine Woche.
Vor allem im Winter, oft von November bis Februar, manchmal bis März.
Weil’s gleich doppelt Sinn macht: regional heißt kurze Wege, weniger Transport und meistens frischere Ware, die nicht tagelang unterwegs war. Und bio bedeutet Anbau ohne chemisch-synthetische Pestizide und ohne mineralische Stickstoffdünger – das schont Boden, Wasser und die Artenvielfalt. Außerdem unterstützt du mit regionalen Bio-Produkten Betriebe hier aus der Umgebung, statt anonyme Lieferketten. (Kurz: besser fürs Klima, besser für die Böden, besser fürs Gefühl beim Essen.)
Flower Sprouts (auch Blumensprossen oder Kalettes) sehen ein bisschen aus wie „Rosenkohl, der sich nicht entscheiden konnte“ – und genau das macht sie so spannend: gekräuselte Blätter wie Grünkohl, aber als kleine Röschen, eher locker gebaut statt kompakt. Optisch geht das je nach Charge von kräftig grün bis leicht lila. Und geschmacklich sind sie das Gegenteil von streng: aromatisch, mild und leicht nussig – manche beschreiben sogar eine kleine süßliche Note. Genau deshalb sind Flower Sprouts oft das Kohl-Gemüse, das auch bei Leuten klappt, die Rosenkohl sonst eher umkurven.
Kurz gesagt: ja, ziemlich. Flower Sprouts gelten als echtes Powergemüse und liefern dir typisch „Kohl-Familie“: Vitamin K, Vitamin C und Vitamin B6, außerdem Ballaststoffe – und dabei sind sie kalorienarm. Heißt: macht satt, ohne schwer zu sein. Gerade in der Winterzeit, wenn man sowieso nach etwas sucht, das warm macht, aber nicht gleich in die „Ich brauch danach ein Nickerchen“-Schublade rutscht, passen Flower Sprouts richtig gut.
Flower Sprouts sind zwar schon vor Jahren in England gezüchtet worden, aber bei uns in Deutschland sind sie immer noch ziemlich unbekannt. Genau deshalb wirken sie in der Biokiste oft wie ein kleines Upgrade: sieht neu aus, ist aber easy in der Küche.
Das Beste an Flower Sprouts: Sie sind nicht nur hübsch, sie sind auch schnell. Die Garzeit liegt bei nur wenigen Minuten – du musst also nicht lange planen. Vor dem Kochen einmal gründlich waschen, den Strunk kurz kürzen und dann entscheiden: als ganzes Röschen lassen oder die Blätter einzeln verwenden.
Anbraten: Pfanne heiß, Öl rein, Flower Sprouts kurz rösten – so werden die Blattspitzen leicht knusprig und der nussige Geschmack kommt richtig raus.
Dünsten/Kochen: super als schnelle Beilage, wenn’s klassisch sein soll.
Blanchieren: kurz ins heiße Wasser, dann z. B. in Salat oder Bowl – bleibt frisch und knackig.
Roh: geht auch – am besten fein geschnitten oder einzelne Blätter als Crunch oben drauf.
Und ja: Flower Sprouts können „alles“ – mit Fleisch oder Fisch, als Eintopf-Zutat oder einfach solo aus der Pfanne.
Viele suchen Flower Sprouts im Supermarkt und finden… eher nichts. Das liegt daran, dass sie im konventionellen Handel oft gar nicht oder nur selten auftauchen – sie sind (noch) ein Nischenprodukt und eher saisonal verfügbar. Bei uns beim Bioboten bekommst du sie dagegen, wenn sie Saison haben, direkt über unsere regionalen Bio-Erzeuger.
Fürs Emsland ist das der große Vorteil: Flower Sprouts kommen nicht aus anonymer Fernlogistik, sondern von Höfen aus der Region – zum Beispiel vom Gemüsehof Weßling (Neuenkirchen), der uns mehrmals pro Woche mit frischen Bio-Lebensmitteln beliefert, und vom Sozialen Ökohof St. Josef (Papenburg), einem Bioland-zertifizierten Betrieb mit sozialem Mehrwert.
Das ist genau dieses „regional & bio“-Ding, das man nicht nur im Kopf gut findet, sondern auch auf dem Teller merkt: kürzere Wege, mehr Frische, klare Herkunft – und du unterstützt Betriebe, die hier vor Ort wirklich was bewegen.
Flower Sprouts mögen’s simpel: ab ins Gemüsefach im Kühlschrank, dann halten sie ungefähr eine Woche.
Flower Sprouts sind Wintergemüse mit Überraschungseffekt: sehen besonders aus, schmecken mild-nussig und sind in wenigen Minuten fertig. Dazu kommen gute Nährstoffe und eine unkomplizierte Lagerung im Kühlschrank. Und weil du sie im konventionellen Handel kaum findest, sind sie bei uns im Biobote Emsland so etwas wie ein kleiner Saison-Schatz – am liebsten regional von Weßling (Neuenkirchen) und dem Sozialen Ökohof St. Josef (Papenburg).