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Weißt du, was der Reale Preis für Lebensmittel bedeutet?

Korb mit deutschen Bio-Äpfeln

“Real costs”: Wie teuer sind Lebensmittel wirklich?

Hast du dir darüber schon einmal Gedanken gemacht? Wahrscheinlich nicht, denn der Preis ist ja an der Ware im Handel ausgeschildert und der wird schon realistisch kalkuliert sein. Oder? 

Leider ist es nicht ganz so einfach. Denn bezieht man in den Preis eines Lebensmittels auch die Folgekosten mit ein, die bei ihrer Produktion entstanden sind, ergibt sich der "wahre Preis". Mit dem wahren Preis der Lebensmittel meint man die Folgen und versteckten Umwelt- und Gesundheitskosten, die in Discounterpreisen nicht berücksichtigt werden. 

Und diese Folgen sind so vielfältig wie besorgniserregend. Sie reichen von z. B. nitrat- und pestizidverunreinigtem Grundwasser das wieder aufbereitet werden muss, Antibiotikaresistenzen aus der Massentierhaltung, Lebensmittelabfällen durch Überangebote, den Auswirkungen des Klimawandels wie Bodenerosion, Hochwasserereignissen, den Treibhausgasemissionen der Landwirtschaft und dem Verlust von bestäubenden Insekten.

Die Kosten für diese Folgen stehen leider nicht auf dem Preisschild. Sie werden von der Allgemeinheit getragen, z. B. über Steuern, Abgaben und Krankenkassenbeiträge. Und weil diese «externen» Kosten nicht im Produktpreis enthalten sind, werden unsere umweltschädigenden Konsum- und Produktionsmuster auch noch gefördert. Wirtschaftlich findet nicht zuletzt eine Verteilung von unten nach oben statt – denn die Agrokonzerne sowie große Discounterketten tragen letztlich den größten Teil der Gewinne davon.

Oder die Kosten werden gar nicht gezahlt und auf ärmere Länder und zukünftige Generationen verlagert. Schon jetzt werden wir alle Zeugen des Klimawandels und dessen Auswirkungen. 

Ist Bio also wirklich teurer?

Berechnet man diese Kosten einmal mit ein, sind Bio-Lebensmittel also gar nicht so viel teurer als konventionell produzierte. Zwar können auch Biobetriebe die tatsächlichen Kosten nicht 1zu1 weitergeben, vor allem beim Fleisch, jedoch sind in der Preisgestaltung andere Grundlagen gelegt. Kaufst du vorrangig regional von kleinen und verantwortungsbewussten Betrieben ein, unterstützt du nachaltige, ökologische Landwirtschaft und verringerst die Kosten der Allgemeinheit. Bio-Landwirtschaft ist arbeitsintensiver und die Kontrollen kosten Geld. Dafür erhälst du Sicherheit und Transparenz. Die Preisgestaltung bei regionalen Erzeugern und Bio-Fachandelsmarken zieht sich durch die gesamte Wertschöpfungskette und die Erzeuger werden fair entlohnt und sozial gerecht behandelt. 

Es gibt also viele gute Gründe Biolebensmittel aus dem Fachandel zu kaufen.